Risikobereitschaft in der Fliegerei - Wieviel Risiko ist akzeptabel?

Seit Jahren sind Unfallauswertungen fester Bestandteil von Fluglehrerweiterbildungen und Flugsicherheitsvorträgen. Leider schaut man dabei oft nur auf die Fehler der verunfallten Personen. Es fehlt der Blick über den Tellerand hinaus, um Rückschlüssen auf das eigene Verhalten im Cockpit zu ermöglichen. 

Dieser Vortag kommt auch nicht ganz ohne die Auswertung von ausgewählten Unfällen aus. Jedoch wird anhand diese Fälle das Konzopt des Risiko-Management erläutert und durch praktischer Beispiele  auf die Bedürfnisse der Piloten der allgemeinen Luftfahrt angepasst.

Personenkreis: Fluglehrer, Piloten
Dauer: ca. 1:30 h
Inhalt: 

  • Vorstellung von Unfallgeschehen
  • Risikobereitschaft
  • Risikomanagement
  • praktische Beispiele

Gefahren an Unfallstellen

Vermeidung von Zusammenstößen mit militärischen Flugzeugen

Bei Autounfällen ist das Wissen über die Gefahren an der Unfallstelle bei Polizei und Rettungskräften durch häufige Einsätze vorhanden. Bei Flugunfällen gehen die Helfer von ähnlichen Gefahren aus. Dies kann aber lebensgefährlich sein. So sind in einigen Flugzeugen Raketen verbaut, die sich auch nach einem Absturz noch im geschärften Zustand befinden. Ein versehentliches Auslösen beim Löschen oder Bewegen von Flugzeugteilen kann den Raketenmotor auslösen und Teile unter Umständen mehrere hundert Meter weit fliegen lassen. Aber auch durch Brände werden gefährliche Stoffe freigesetzt, die zu gesundheitlichen Spätfolgen führen können.
Ziel dieser Schulung ist daher, die Einsatzkräfte über die bestehenden Gefahren an einer Absturzstelle zu informieren und ihnen mögliche Maßnahmen zum Eigenschutz an die Hand zu geben.

Personenkreis: Polizei, Feuerwehr, Notärzte, Staatsanwaltschaften
Dauer: ca. 1:30 h
Inhalt: 
  • Zuständigkeiten (BFU bzw. Staatsanwaltschaft)
  • Gefahren an der Unfallstelle
  • Klassifikation von Flugzeugen und die damit verbundenen Gefahren
  • Verhalten an Unfallstellen

Fast jeder Pilot hat sie schon einmal am Himmel gesehen — Tornados, Eurofighter oder auch Transall im Tiefflug über Deutschland. Häufig stellt sich dann die Frage, ob die Piloten der Militärflugzeuge über haupt ein Kleinflugzeug erkennen können, wenn sie mit knapp 900 km/ h in nur 150 m Höhe fliegen. Die Schulung richtet sich an Piloten der Allgemeinen Luftfahrt.

Personenkreis: Piloten der Allgemeinen Luftfahrt
Dauer: 0:45 h
Inhalt: 
  • allgemeine Informationen zum militärischen Tiefflug
  • Möglichkeiten der Vermeidung durch die zivile Seite
  • Möglichkeiten der Vermeidung durch die militärische Seite
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